Zitate zum Thema Kommunismus

„Den Kommunismus hat es nie gegeben. Er ist die Traumvariante von einer Idee, dass die Menschen sich besser vertragen. Kommunismus ist schön, aber wenn wir nicht beten, können wir den Weg dorthin nicht beschreiten.
Dass jetzt ein solcher Aufschrei durch die bürgerlichen Parteien geht, bestätigt, was Thomas Mann gesagt hat: „Der Antikommunismus ist die größte Torheit des Jahrhunderts.“ Die Herrschenden haben Angst, dass sich die Idee vom Kommunismus weiter vorbereitet.“

Peter Sodann, Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant

„Ich habe den Eindruck, dass dass Thema im Moment durch Medien wie „Spiegel“, „Stern“ und andere zu einer Kampagne genutzt wird. Ich halte es mit dem bekannten Gedicht von Martin Niemöller. Diesem kann ich von meinem Grundverständnis her zustimmen. Ich war und bin persönlich immer Anti-Antikommunist gewesen. Meine erste Demonstration war eine Solidaritätsdemo für einen Lehrer, der Berufsverbot bekommen hat, weil er Kommunist war.“
Tobias Pflüger u.a. Mitglied im Parteivorstand von „Die Linke“ und Vorstandmitglied der DFG/VK

„Es entbehrt nun wirklich alles Sinnes, wenn man den Marxismus mit dem „Gedankengut“ des Dritten Reiches, wenn man einen Mann von dem Format von Joseph Stalin mit solchen Scharlatanen wie Hitler (…) es gewesen sind, auch nur einen Augenblick im gleichen Atem nennen wollte.“
Der Theologe Karl Barth (1886 – 1968), Autor des wichtigsten theologischen Werkes des 20.Jahrhunderts „Kirchliche Dogmatik“ in seiner Schrift „Kirche zwischen Ost und West“, 1949

„Ich habe wiederholt betont, dass die Zivilisation nur auf Grundlage des Kommunismus möglich ist.“
George Bernhard Shaw (1856 – 1950), englisch-irischer Dramatiker und Literatur-Nobelpreiträger auf dem Sterbelager.

„Ich kam zum Kommunismus ohne das geringste Zögern, da ich letztlich immer dabei gewesen war. (…) Ich bin immer im Exil gewesen. Jetzt bin ich es nicht mehr; bis Spanien mich endlich wieder willkommen heißen kann, hat mich die Französische Kommunistische Partei mit offenen Armen aufgenommen. Ich habe dort all jene gefunden, die ich am meisten schätze (…) und all diese Gesichter, so schön, der Pariser, die ich während jener Tage im August bewaffnet gesehen habe. Ich bin einmal mehr unter meinen Brüdern.“

Der spanische Maler Pablo Picasso gegenüber der amerikanischen kommunistischen Zeitschrift New Masses

„Der Antikommunismus ist die größte Torheit des Jahrhunderts.“
Thomas Mann, Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger

„Die ökonomische Anarchie der kapitalistischen Gesellschaft heute ist meiner Meinung nach die eigentliche Ursache des Übels (…)
Dem Studenten wird ein übertriebenes Konkurrenzstreben eingetrichtert und er wird dazu ausgebildet, raffgierigen Erfolg als Vorbereitung auf seine zukünftige Karriere anzusehen.
Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt, dieses Übel loszuwerden, nämlich den, ein sozialistisches Wirtschaftssystem zu etablieren, begleitet von einem Bildungssystem, das sich an sozialen Zielsetzungen orientiert.“

Albert Einstein gegenüber der Zeitung „Monthly Review“ vom Mai 1949

Der Antikommunismus „ist niemals etwas anderes gewesen, als die billige Ausrede, um jede Verbesserung der menschlichen Lage in Verruf zu bringen.“
Heinrich Mann (1871 – 1950)

„Noch ist alles im Werden: der Verwaltungsapparat ist, da es noch an neuer Beamtenschaft mangelt, überorganisiert; die Industrie bedarf noch ausländischer Ingenieure und Spezialisten; die Landwirtschaft, vorwiegend das grundbesitzende Kulakentum, sträubt sich noch gegen die Kollektivierung (…) Wenn aber dieses gewaltigste aller historischen Experimente gelingt – und die Gründe dafür sind stärker als Einwand – , so beginnt, weiterwirkend, eine neue weltgeschichtliche Epoche. Und jeder parteipolitisch unvoreingenommene Betrachter wird diesem zuversichtlichen Volke, das aus fast 200 Nationen besteht und um die gerechte Verteilung der Existenzmittel kämpft, vollen Erfolg bis an die Grenze des Möglichen wünschen.“

Erich Kästner, Reisebericht aus Moskau im Jahr 1930

„Gegenüber der kapitalistischen Arbeitsproduktivität bedeutet der Kommunismus eine höhere Arbeitsproduktivität freiwillig, bewußt, vereint schaffender Menschen, die sich der fortgeschrittenen Technik bedient (…)
Der Kommunismus beginnt dort, wo einfache Arbeiterin selbstloser Weise, harte Arbeit bewältigend, sich Sorgen machen um die Erhöhung der Arbeitsproduktivität, um den Schutz eines jeden Puds getreide, Kohle, Eisen und anderer Produkte, die nicht den Arbeitenden persönlich und nicht den ihnen „Nahestehenden“ zugute kommen, sondern „Fernstehenden“, d.h. der ganzen Gesellschaft in ihrer Gesamtheit, den Dutzenden und Hunderten Millionen von Menschen, die zunächst in einem sozialistischen Staat vereinigt sind und später in einem Bund von Sowjetrepubliken vereinigt sein werden.“

Wladimir Iljitsch Lenin, veröffentlicht in der Zeitung „Kommunistitscheskij Subbotnik“, 11. April 1920



Share |